#FFF – Warum Greta die Welt bewegt

Apokalyptische Bilder verfolgen uns in den Nachrichten, sodass man meinen könnte, von Australien ist bald nichts mehr übrig: Seit September 2019 wüten dort große Waldbrände gefolgt von sturzflutartigem Regen. Temperaturen von über 40 Grad Celsius und extreme Stürme fachen die Brände weiter an. Neben rund 20 Menschenleben, die das Feuer bis jetzt kostete, sind vor allem Tiere die Opfer der verheerenden Brände. Expert*innen sprechen bislang von fast einer halben Milliarde toter Tiere, andere Schätzungen gehen sogar von weitaus mehr aus. Australiens Premierminister Morrison zweifelt an dem Zusammenhang zwischen den Bränden und dem Klimawandel und treibt damit landesweit die Menschen zu Protesten auf die Straße. Die Demonstrierenden fordern schnelles Handeln, um den Klimawandel aufzuhalten1.

Viele haben es prognostiziert, nun ist es Wirklichkeit. Die großen Verlierer des Klimawandels sind vor allem Länder des globalen Südens: Der ansteigende Meeresspiegel und vermehrte Extremwettereignisse erschweren die Lebensbedingungen zunehmend2. Temperaturanstieg und veränderter Niederschlag führen zu neuen Krankheiten, Ernteausfälle häufen sich und Lebensraum geht verloren3.

Zukunftsangst und Aktionismus

Naturkatastrophen, wie die Brände in Australien, haben den Klimawandel für uns greifbar gemacht und ihm ein Gesicht gegeben. Um auf die globale Erwärmung aufmerksam zu machen, startete die Aktivistin Greta Thunberg schon im August 2018 ihren Skolstrejk för Klimatet und trat damit die weltweite Jugendbewegung Fridays for Future (#FFF) los. Wöchentlich versammeln sich Jugendliche aller Länder, um gegen den Klimawandel zu demonstrieren. Sie fordern sofortige Maßnahmen von der Politik, wie beispielsweise den Kohleausstieg. Ein großes Echo finden die Schüler*innen in den Medien4. Vor allem aber wird die Bewegung durch Social Network Sites wie Facebook verbreitet. Am ersten weltweiten Klimastreik im März 2019 sollen mehr als zwei Millionen Demonstrierende teilgenommen haben5. Inzwischen haben sich auch ältere Menschen der Bewegung angeschlossen6.

Fridays for Future: Jugendliche demonstrieren in Zagreb gegen den Klimawandel. © Pixabay

Die Klima-Proteste der #FFF-Bewegung sind nicht die erste soziale Bewegung [Definition Soziale Bewegungen], die durch Social Media populär geworden ist:

Schon im Jahr 2009 gab es eine große soziale Bewegung in Guatemala, nachdem ein Video des kurz zuvor ermordeten Anwalts Rodrigo Rosenberg auftauchte, auf dem er den damaligen Präsidenten Colom beschuldigt, seine Ermordung in Auftrag gegeben zu haben. Das Video wurde schnell über das Internet verbreitet und veranlasste die Gründung zahlreicher Facebook-Seiten, die Coloms Rücktritt und Gerechtigkeit für Rosenberg forderten. Die Bewegung wurde online mobilisiert und dadurch in die Offline-Welt übertragen. Wissenschaftler*innen fanden heraus, dass die Art und Weise, wie die Facebook Kommentare in bestimmte Kontexte eingebettet waren, dazu beigetragen hat, dass sich die Bewegung offline auf den Straßen Guatemalas austrug. In den Kommentaren wurde zum Handeln aufgefordert und es wurden Fotos der Proteste geteilt, die User*innen dazu motivierten, sich der Bewegung anzuschließen und an Offline-Aktivitäten teilzunehmen7.
Im Jahr 2011 protestierten zahlreiche Jugendliche in Chile für eine Reform des Bildungssystems. Dabei fanden Kommunikationswissenschaftler*innen heraus, dass soziale Netzwerke vor allem Jugendliche dazu animieren, an Protesten teilzunehmen. Sie erleichtern den Zugang zu einer großen Anzahl von Kontakten und ermöglichen so sozialen Bewegungen, eine kritische Masse zu erreichen. Online-Interaktionen können die Beteiligung der User*innen bei Offline-Aktivitäten fördern8.
Im gleichen Jahr fand eine Revolution in Ägypten statt, die ebenfalls durch soziale Netzwerke ins Leben gerufen wurde. Dabei kam es verstärkt zu Protesten gegen den damaligen Präsidenten Mubarak. Eine Studie zeigt, dass der ausschlaggebende Grund für Mubaraks Rücktritt letztendlich die sich stark verbreitende Abneigung gegen ihn in den sozialen Medien war. Mehr als ein Viertel der Befragten gab an, dass sie erst durch Facebook von den Protesten erfuhren. Viele der Befragten nutzten Facebook zur Verbreitung von Videos und Bildern gegen Mubarak. Demonstrierende nutzten zudem Twitter und Blogs, um die Proteste weiter zu kommunizieren9.

Wie soziale Medien soziale Bewegungen verändern

Nachdem wir nun einige Beispiele gesehen haben, interessiert uns natürlich, warum Plattformen wie Facebook und Co. soziale Bewegungen so populär machen können. Ein Sozialwissenschaftler aus Chile erklärt diesen Erfolg durch drei Phänomene:

  1. Social Media for News: Regelmäßiger Nachrichten-Konsum führt zu wachsendem Wissen über politische Angelegenheiten und soziale Bewegungen. Nachrichten verbreiten sich in der heutigen Zeit hauptsächlich über die sozialen Medien und bieten damit eine wichtige Quelle für interpersonelle Diskussionen.
  2. Social Media for Opinion Expression: Meinungsäußerung kann zu politischem Protest und anderen Formen politischer Aktivität führen, indem sie der Vorläufer einer informellen Diskussion ist. Bisherige Studien haben ergeben, dass Menschen, die über öffentliche Angelegenheiten sprechen, dazu neigen, politische Aktivitäten zu mobilisieren und zu generieren. Das liegt daran, dass die Gespräche nicht nur den reinen Informationsaustausch, sondern auch die interpretativen Rahmenbedingungen beinhalten. Diese unterstützen die Verarbeitung der jeweiligen Information. Politische Diskussionen können Einzelpersonen dazu motivieren, sich über politische Angelegenheiten zu informieren und sozialen Bewegungen anzuschließen. Zudem bieten soziale Netzwerke viele unterschiedliche Kanäle für zwischenmenschliches Feedback, die Akzeptanz der Gleichaltrigen und die Stärkung von Gruppen. Dadurch ermöglichen sie die Konstruktion persönlicher Gruppenidentitäten, die ausschlaggebend für soziale Bewegungen sind.
  3. Social Media for Joining Causes and Mobilizing Information: Die User*innen haben die Möglichkeit, auf sozialen Netzwerken mobilisierende Informationen zu entdecken, die sie in der Offline-Welt meist gar nicht finden würden. Diese Gelegenheit ergibt sich durch direkte Kontakte, Nachrichten, Profile oder Veranstaltungen sozialer Bewegungen10.

Wie entstehen soziale Bewegungen?

Greta Thunberg vor dem schwedischen Parlament. © TT News Agency / Reuters

Wann und wie entstehen soziale Bewegungen eigentlich? Grundsätzlich ist die Entstehung einer sozialen Bewegung immer dann wahrscheinlich, wenn bestimmte Probleme vom politischen System nicht richtig wahr- oder ernstgenommen werden. Dabei wird zwischen zwei Entstehungsrichtungen unterschieden11:

  1. Von „unten“: Alles beginnt mit kleinen Formen von Öffentlichkeit, wie zum Beispiel einzelnen Protestaktionen – does that ring a bell? Wir erinnern uns an Greta, die mehrere Wochen lang alleine vor dem schwedischen Parlament streikte – die der Öffentlichkeit bis dato unbekannt sind und erst im Laufe der Zeit durch wachsende mediale Aufmerksamkeit bekannter werden. So schaffen sie es, größer zu werden und ein bislang ignoriertes Problem auf die öffentliche Agenda zu bringen.
  2. Von „oben“: Das Ganze beginnt durch die Thematisierung eines konkreten Problems in den Massenmedien. Die mediale Aufmerksamkeit und Berichterstattung können unter bestimmten Bedingungen zur Aktivierung von Teilen der Bevölkerung führen, die sich dann als Bewegung herauskristallisieren. Beispiel gefällig? Erinnert euch an den Spätsommer 2015 und das Aufkommen der Refugees-Welcome-Bewegung.

Medialisierung

Das gesellschaftliche Zusammenleben hat sich durch die weite Verbreitung des Internets und der sozialen Medien seit Beginn des 21. Jahrhunderts gewandelt. Man denke nur an die Zeit zurück, als man sich noch über das Festnetztelefon verabreden musste. Diese Veränderung hat auch Auswirkungen auf die Forschungswelt. Die Folgen des Medienwandels können anhand der sogenannten Medialisierungsthese erklärt werden12. Ein langes Wort für zwei relativ einfache Sachverhalte: Zum einen bringt der Medienwandel eine Medialisierung unserer Gesellschaft und folglich auch unseres Zusammenlebens hervor. Zum anderen wird gleichzeitig aber auch die Forschung medialisiert, was zu einem Wandel der theoretischen Konzepte führt. Auf soziale Bewegungen wie #FFF bezogen bedeutet das konkret formuliert: Die Organisation und Verbreitung von sozialen Bewegungen haben sich durch das Aufkommen sozialer Medien stark gewandelt13. Hier lohnt sich auch ein Blick in folgenden spannenden Artikel zum Thema Online-Petitionen [“Online-Petitionen als politisches Partizipationsinstrument”].

Social Media Plattformen. © Piaxabay

Werfen wir nun einen Blick auf den Wandel der theoretischen Konzepte. Im Laufe der Zeit wurden in der Forschung viele verschiedenen Theorien herangezogen, um die Entstehung und den Erfolg von sozialen Bewegungen zu erklären. Diese reichen von relativen Deprivationstheorien (wenn die eigene Situation im Vergleich zur Lage anderer als unfair wahrgenommen wird, werden Protestaktionen wahrscheinlicher14, über Interaktionstheorien (soziale Bewegungen und staatliche Autoritäten stehen im Konflikt15, Framing-Theorien (die Ideologie einer sozialen Bewegung schafft „Wir-Gefühle“; die Einzelperson kann sich mit den Zielen der Bewegung identifizieren 16 sowie Theorien zur Ressourcenmobilisierung (Fokus auf Organisation und Strategie, sowie auf (im)materielle Unterstützung der Bewegungsanhänger17, Opportunity Structure (Fokus auf Umweltbedingungen einer sozialen Bewegung, der sogenannten „politischen Gelegenheitsstruktur“18 und die Theorie der Collective Identity – die Entstehung eines „Wir-Gefühls“ innerhalb der Bewegung.

Betrachten wir soziale Bewegungen aus einer kommunikationswissenschaftlichen Sichtweise – was in einem kommunikationswissenschaftlichen Blogbeitrag irgendwie logisch ist – wird schnell klar, dass Kommunikation als Schlüsselkonzept von sozialen Bewegungen angesehen wird. Die starke Bedeutung von Kommunikation wird bei Framing-Theorien und der Collective Identity besonders deutlich. Die Kommunikationsperspektive beschäftigt sich hauptsächlich mit den in sozialen Bewegungen ablaufenden kommunikativen Prozessen zur Interessensvermittlung. Diese finden auf verschiedenen Ebenen und unter unterschiedlichen Voraussetzungen statt19. Durch möglichst überzeugende Kommunikation auf der Meso-Ebene werden Unterstützende und Teilnehmende mobilisiert. Auf der Makro-Ebene ist dagegen die öffentliche Kommunikation von und über soziale Bewegungen eine notwendige Voraussetzung für den politischen Erfolg der jeweiligen Bewegung. Die Mobilisierung der öffentlichen Debatte in den Medien ist eine wichtige Ressource, um politische Entscheidungen indirekt zu beeinflussen. Soziale Bewegungen können anhand verschiedener kommunikativer Prozesse erklärt werden, die sich aufgrund der Medialisierung seit Beginn des 21. Jahrhunderts im Wandel befinden und kontinuierlich verändern.

Warum funktioniert #FFF?

Kommen wir wieder zurück auf #FFF. Bisher haben wir also einen Blick auf die sozial- und kommunikationswissenschaftliche Forschung zum Thema soziale Bewegungen geworfen. Außerdem die Theorie zur Medialisierung westlicher Gesellschaften beleuchtet und die Entstehung einer zeitgenössischen sozialen Bewegung, der #FFF, nachgezeichnet. Nun

Joschka Fischer bei seiner Vereidigung 1985. © dpa

stellen sich die Forderungen der #FFF-Bewegung nicht als sonderlich überraschend oder neu dar. Sie argumentieren mit Fakten, die schon lange bekannt sind. Vielleicht stellt man sich dann auch die Frage, warum noch niemand vor #FFF auf die Idee kam, dass wir unsere Welt vielleicht besser nicht selbst zerstören. Lässt man seine Gedanken etwas durch die jüngere Vergangenheit streifen, dann stößt man unweigerlich auf die Umweltbewegung der 70er Jahre. Stimmt! Da war ja was mit Anti-Atomkraft und einer damals neuen Partei, den Grünen. Zeiten, in denen weiße Sneaker im Bundestag schon den Geist von Revolution versprühten und nicht in Kombination mit einem hellblauen Hemd zu jeder austauschbaren Garderobe eines Mittdreißigers gehören.

Ok, ganz so zynisch möchten wir die #FFF nicht bewerten. Dafür ist ihr Anliegen zu wichtig! Trotzdem lässt sich der Hype um eine angeblich komplett digitale Bewegung nicht ganz so wissenschaftlich tragen. Aber schauen wir doch etwas genauer hin, um herauszufinden, ob #FFF wirklich nur alter Wein in neuen Schläuchen ist. Soziale Bewegungen funktionieren immer dann, wenn eine Idee bei vielen Menschen anschlussfähig ist und deshalb auf fruchtbaren Boden fällt. Im wissenschaftlichen Kontext spricht man dabei von Opportunity Structure, also der Theorie der Gelegenheitsstruktur. So lässt sich erklären, warum vermeintlich wichtige Themen wenig Aufmerksamkeit erhalten oder andersherum. Hier können die Digital Natives von #FFF enorme Pluspunkte sammeln, denn durch ihre deutlich höhere Reichweite ist eine stärkere Wirkung möglich. Solch eine unkomplizierte und barrierearme Möglichkeit zu Organisation und Austausch stand der 70er-Jahre-Umweltbewegung nicht zur Verfügung. Die Ressourcenmobilisierung bei sozialen Bewegungen ist ausschlaggebend für ihre Größe und ihren Erfolg. Hiermit sind nicht zwingend materielle Ressourcen gemeint, sondern auch personelle und immaterielle. Durch die große Beteiligung stehen der #FFF-Bewegung auch mehr Ressourcen zur Verfügung. Dies lässt sich nicht zwingend nur auf digitale Bewegungen beziehen, vielleicht sind heute auch einfach die Partizipationsmöglichkeiten vielfältiger. Während die Teilnehmenden in den 60er/70er Jahren bei einer Protestaktion vor Ort sein mussten, können sich User*innen heute bereits durch ihr Profilbild solidarisch zeigen. Das wirft die Frage auf, ob Profilbilder einfach nur die neuen Ansteck-Buttons der heutigen Zeit sind?

Das bringt die Zukunft!

Die Erde in den Händen der Menschen © Pixabay

Soziale Medien können die Hemmschwelle senken, sich zu beteiligen. Die mit ihnen einhergehende Anonymisierung kann die Angst vor Repressionen abfedern. Ohne Social Media könnten dezentrale, weltweite Demonstrationen nicht so einfach koordiniert werden. Die Interaktionstheorien stützen diese Argumentation, denn die direkte Kommunikation scheint ein wesentlicher Vorteil der modernen Bewegungen im Vergleich zu ihren analogen Vorgängern zu sein. Gleichzeitig liegt die Deutungshoheit nicht mehr nur bei den Journalist*innen, die über Proteste berichten, sondern auch bei den Protestierenden die über eigene Kommunikationskanäle verfügen. Ja, auch die Bewegungen der 70er Jahre haben bereits kommuniziert, aber ein Flugblatt hat im Vergleich zu einem Tweet nicht zwingend die gleichen Chancen, bei einem breiten Publikum anzukommen. Empirisch lässt sich nachweisen, dass die Kommunikation über Social Network Sites die Partizipation stärkt und den politischen Diskurs der medialen Öffentlichkeit prägen kann. Diese Merkmale sind wesentlich für eine Bewegung wie #FFF, die eine junge, bisher wenig politisch in Erscheinung getretene Generation auf die Straße bringt. Fraglich bleibt nur, wie tiefgreifend und nachhaltig der hervorgerufene gesellschaftliche Wandel sein wird.


AutorInnen:

Janina Bauer: Studentin im Master Kommunikationswissenschaft und Medienforschung an der Universität Hohenheim

Hanna Götten: Studentin im Master Kommunikationswissenschaft und Medienforschung an der Universität Hohenheim

Eva Hain: Studentin im Master Kommunikationswissenschaft und Medienforschung an der Universität Hohenheim


Bildquellen

Abbildung 1: Verheerende Waldbrände in Australien

Matthew Abbott/ WWF-Australia/ Panos: o.T., 2019. https://blog.wwf.de/feuer-australien-helfen/. Zuletzt abgerufen am 31.01.20.

Abbildung 2: Fridays for Future: Jugendliche demonstrieren in Zagreb gegen den Klimawandel

GoranH: o.T., 2019. https://pixabay.com/de/photos/schule-strike-4-klima-demonstrationen-4057783/. Zuletzt abgerufen am 31.01.20.

Abbildung 3: Greta Thunberg vor dem schwedischen Parlament

TT News Agency/ Hanna Franzen/ REUTERS: o.T., 2018. https://www.spiegel.de/fotostrecke/greta-thunberg-ein-jahr-klimaschutz-statt-schule-fotostrecke-170200-4.html. Zuletzt abgerufen am 31.01.20.

Abbildung 4: Social Media Plattformen

LoboStudioHamburg: o.T., 2014. https://pixabay.com/de/photos/twitter-facebook-miteinander-292994/. Zuletzt abgerufen am 31.01.20.

Abbildung 5: Joschka Fischer bei seiner Vereidigung 1985

o.A.: o.T., 1985. https://www.stuttgarter-zeitung.de/gallery.30-jahre-die-gruenen-vom-strickpulli-zum-establishment-param~7~6~0~24~false.0eda4bf7-4d09-484a-934e-1d202c5528bc.html. Zuletzt abgerufen am 31.01.20.

Abbildung 6: Die Erde in den Händen der Menschen

Mysticsartdesign: o.T., 2014. https://pixabay.com/de/illustrations/naturschutz-verantwortung-welt-480985/. Zuletzt abgerufen am 31.01.20.

Fußnoten

 

  1. Röhrich, R., Grösch, A., Beige, V., Serif, M., Lother, S. (2020, Januar 22). Nach Buschbränden: Australien schlittert ins nächste Extremwetter. Frankfurter Rundschau. Zuletzt abgerufen am 22. Januar 2020 von https://www.fr.de/panorama/australien-dramatische-lage-canberra-flughafen-muss-wegen-feuer-schliessen-zr-13416685.html
  2. Byers, E., Gidden, M., Leclère, D., Balkovic, J., Burek, P., Ebi, K., … & Johnson, N. (2018). Global exposure and vulnerability to multi-sector development and climate change hotspots. Environmental Research Letters, 13(5), 1-15. doi:10.1088/17489326
  3. Deutsch, C. A., Tewksbury, J. J., Tigchelaar, M., Battisti, D. S., Merrill, S. C., Huey, R. B., & Naylor, R. L. (2018). Increase in crop losses to insect pests in a warming climate. Science, 361(6405), 916-919. doi: 10.1126/science.aat3466
  4. Reinhardt, S. (2019). Fridays For Future–Moral und Politik gehören zusammen. GWP–Gesellschaft. Wirtschaft. Politik, 68(2). 159-162. doi: 10.3224/gwp.v68i2.01
  5. Fridays for Future (2020): Strike List Countries. Zitiert nach fridaysforfuture.org. Zuletzt abgerufen am 20.01.20, von https://fridaysforfuture.org/statistics/list-towns
  6. Toyka-Seid, C. (2020). Fridays for Future. Zuletzt abgerufen am 23. Januar 2020 von https://www.hanisauland.de/lexikon/f/fridays-for-future/
  7. Harlow, S. (2012). Social media and social movements: Facebook and an online Guatemalan justice movement that moved offline. New Media & Society14(2), 225-243. doi: 10.1177/1461444811410408
  8. Valenzuela, S., Arriagada, A., & Scherman, A. (2012). The Social Bedia basis of Youth Protest Behavior: The Case of Chile. Journal of Communication, 62(2), 299-314. doi:10.1111/j.1460-2466.2012.01635.x
  9. Tufekci, Z., & Wilson, C. (2012). Social Media and the Decision to Participate in Political Protest: Observations From Tahrir Square. Journal of communication, 62(2), 363-379. doi: doi:10.1111/j.1460-2466.2012.01629.x
  10. Valenzuela, S. (2013). Unpacking the use of social media for protest behavior: The roles of information, opinion expression, and activism. American Behavioral Scientist, 57(7), 920-942. doi: 10.1177/0002764213479375
  11. Rucht, D. (1994). Öffentlichkeit als Mobilisierungsfaktor für soziale Bewegungen. In: F. Neidhardt (Hrsg.), Öffentlichkeit, öffentliche Meinung, soziale Bewegungen (S. 337-358). Opladen: Westdeutscher Verlag.
  12. Schade, H. (2017). Soziale Bewegungen in der Mediengesellschaft: Kommunikation als Schlüsselkonzept einer Rahmentheorie sozialer Bewegungen. Wiesbaden: Springer-Verlag.
  13. Schade, H. (2017). Soziale Bewegungen in der Mediengesellschaft: Kommunikation als Schlüsselkonzept einer Rahmentheorie sozialer Bewegungen. Wiesbaden: Springer-Verlag.
  14. Runciman, W. G. (1966). Relative Deprivation and Social Justice: A study of attitudes to social inequality in twentieth-century England. Berkeley: University of California Press.
  15. Tilly, C. (1984). Social Movements and National Politics. In C. Bright & S. Harding (Hrsg.), Statemaking and Social Movements: Essays in History and Theory (S. 297-317). Ann Arbor: University of Michigan Press.
  16. Goffmann, E. (1977). Rahmen-Analyse. Ein Versuch über die Organisation von Alltagserfahrungen. Frankfurt a.M.: Suhrkamp.
  17. Jenkins, J. C. (1983). Resource Mobilization Theory and the Study of Social Movements. Annual Review of Sociology9(1), 527-553.
  18. Eisinger, P. (1973). The Conditions of Protest Behavior in American Cities. American Political Science Review, 67(1), 11-28. doi:10.2307/1958525
  19. Bennett, L. W. & Segerberg, A. (2014). Communication in Movements. In: D. Della Porta & M. Diani (Hrsg.), The Oxford Handbook of Social Movements (S. 1-12). Oxford: Oxford Univ. Press.

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.